Heute Nachmittag habe ich Bad Salzuflen im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe besucht. Salz war schon im Mittelalter eine wichtige Ressource für den Ort und führte zu Wohlstand. In dieser Zeit war Salz als Würz- und Konservierungsmittel sehr gefragt. Im 19. Jhd. hat sich Bad Salzuflen dann zu einem Heilbad entwickelt. Den Namenszusatz Bad gab es 1914.

Meine Tour startete heute auf dem Salzhof. Danach ging es zu den großen Gradierwerken. Sie zählen zu den modernsten in Europa. Hier sollen bis zu 600.000 Liter Sole täglich über die Schwarzdornwände rieseln. Dann bilden sich Aerosole … das Wort kennen wir ja inzwischen dank Corona … und fördern positive Effekte besonders bei Atemwegserkrankungen. Man spürt hier auch ein meerähnliches Klima.

Danach ging es durch den Kurpark bis zum Gustav Horstmann Thermalsprudel. Die Sole kommt aus einer Tiefe von 1018m hoch. Übrigens bedient sich auch das VitaSol an dieser Quelle. Das VitaSol ist eine Wellness - Therme, wo ich mich natürlich auch schon in den warmen Solbädern erholt habe. Aktuell natürlich weiterhin wegen dem Lockdown geschlossen.